Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

29.07.2017 Seenlandsail Nr. 4 (incl. aprés sail party)

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, wir möchten die Seenlandsail #4 am Sonnabend 29.07.2017 mit einer aprés sail party abschließen, bei der eure Ideen gefragt sind, auf eure Tipps hören werden, uns über die Zukunft der Seenlandsail 2018 austauschen können. Die Seenlandsail bleibt eine Veranstaltung gedacht für sportliches Segeln aller Mitglieder. Die Initiatoren möchten neue Aspekte einbringen, mit euch besprechen, um unsere Seenlandsail weiterhin interessant für alle Mitglieder und Gäste zu machen, wie z.B. angepasste Wertungen in zwei Klassen, Yardstick <110 (leistungsorientiertes Regattasegeln) und Yardstick ≥110 (ambitioniertes Kreuzersegeln). Zur Einstimmung gibt es am Freitag 28.07.2017 19:00 kurze Diskussionsbeiträge zu Themen Historie-Entwicklung-Zukunft, Wie funktioniert Yardstick? Organisation heute & in Zukunft. Jeder darf kommen, zuhören, mitreden! Zu Details gibt es noch eine Email. Conny, Björn, Gunter & Klaus.

Sturm am 22.06.2017

Liebe Vereinsmitglieder, vom Sturm am 22.06.2017 gegen 16:40 gibt es einen Videomitschnitt. Wen es interessiert, wie die Boote „durchgeschüttelt“ wurden, schaut einmal hier nach: WSVLS Sturm am 22.06.2017 Tipp: Gelegentlich die Festmacher überprüfen, den einen oder anderen „Kälberstrick“ ggf. austauschen. (Gunter)

Jens Kroker ersegelte die Bronzemedaille bei der WM

Jens Kroker Mitglied des 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland, ersegelte die Bronzemedaille bei der WM!
Die Weltmeisterschaften der Parasegler wurde 2017 im Rahmen der Kieler Woche vom 20. bis 25. Juni ausgetragen.
Parasegler Heiko Kröger hat sich im Rahmen der Kieler Woche in Einmann-Kielboot 2.4mR seinen zehnten Weltmeistertitel geholt. Der 50-Jährige aus Waldbröl, dem von Geburt an der linke Unterarm fehlt, siegte bei der größten Segelveranstaltung der Welt vor dem Australier Matthew Bugg sowie Damien Seguin aus Frankreich. "Wir alle hoffen, dass wir durch unsere Leistungen einen Meilenstein in Richtung Wiederaufnahme bei den Paralympics gesetzt haben", sagte Kröger. Für Tokio 2020 wurde das Parasegeln aus dem Programm genommen, man kämpft nun für ein Comeback 2024.
Auch der Deutsche Jens Kroker, der in der Klasse Hansa 303 die Bronzemedaille ersegelte, hofft, dass die Para World Sailing Championships in Kiel geholfen haben, Segeln zurück ins Programm der Paralympics zu bringen. „Es war Ehrensache für mich, in der Hansa zu starten, damit in jeder Bootsklasse ein Deutscher an den Start geht. Eigentlich bin ich zu groß für das Boot“, so Kroker. Dafür, dass er erstmals in der Hansa 303 Rennen gesegelt ist, war er mit dem dritten Platz sehr zufrieden. Was das Segelwetter betrifft, gingen die Teilnehmer der Para World Sailing Championships durch ein Wechselbad der Gefühle. Von allem war etwas dabei: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, Regen, Gewitter, Flaute sowie heftige Böen. Sonnig warm mit Leichtwindbedingungen präsentierte sich das Wetter zu Beginn der Meisterschaft als eher untypisch für die Kieler Woche. Die ausländischen Segler aus wärmeren Gefilden freuten sich über das tolle Kieler Sommerwetter und glaubten nicht, dass sich das auch sehr schnell ändern kann.
Genau das passierte an Tag drei der Weltmeisterschaft. „Nass und windig“ lautete die Wetterprognose. Regen, heftige Windböen und starker Wellengang machte den Seglern das Leben schwer. In der Bootsklasse 2.4 mR liefen während zwei ausgetragenen Rennen vier Boote voll und mussten in den Hafen geschleppt werden. Eine Seglerin erlitt eine Unterkühlung.
Auch die Teilnehmer in der Klasse Hansa 303 schippten während der Rennen fleißig Wasser aus ihren Booten. „Allmählich haben wir das Windlimit für die Hansa 303 erreicht“, kommentierte Jens Kroker die Situation. Nach einem Tag mit extremen Segelbedingungen zeigte sich das Wetter für den Rest der Para World Sailing Championships wieder moderater. Insgesamt wurden in der Klasse 2.4 mR zehn Rennen ausgetragen und in der Hansa 303 neun.
Jens Kroker musste sich in der Hansa 303 nur dem Skud-Weltmeister Piotr Cichocki aus Polen sowie dem Hansa-Weltmeister Christopher Symonds (Australien) geschlagen geben – und das trotz Größenproblemen. „Ich habe zu lange Beine für die Hansa“, sagte Kroker, der eigentlich im wegen zu weniger Meldungen abgesagten Weta-Trimaran starten wollte.
Beinahe noch wichtiger als ihre Erfolge sahen sowohl Kröger als auch Kroker die Signalwirkung der Para-WM in Kiel an. „Wir haben hier das Ruder für die Paralympics herumgerissen“, sagte Kröger. „Die Einzigartigkeit dieser WM innerhalb der Kieler Woche und die große Anzahl an Nationen sind ein starkes Zeichen an das IPC.“
Der Weltseglerverband, dessen Präsident Kim Andersen sich Ende Mai mit dem Präsident des Internationalen Paralympischen Komitee Sir Philip Craven zu Gesprächen traf, hat einiges unternommen, um Segeln wieder ins Programm zu bringen. Vielleicht kann der Rausschmiss für Tokio 2020 in naher Zukunft sogar als erhörter Warnschuss vor den Bug angesehen werden. „Die Negativ-Entscheidung hatte für das paralympische Segeln auch positive Effekte, denn sie hat dazu geführt, dass große Anstrengungen unternommen wurden“, sagte John Petersson. (Clemens Kraus)

Fördermittelzusage für das Inklusionssegelzentrum

Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm und Sozialstaatssekretärin Andrea Fischer haben am Freitag einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 480.000 Euro an den 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland am Geierswalder See übergeben. Damit soll der Neubau des Vereinsgebäudes unterstützt werden, das insgesamt mit 780.000 Euro veranschlagt ist. Das Geld stammt aus der Sportförderung und einen Topf zur UN-Behindertencharta, denn das Zentrum ist Teil des Inklusionsprojektes des Vereines. Das Gebäude wird komplett barrierefrei errichtet. Auf 900 Quadratmetern werden Boots-, Aufenthalts- und Funktionsräume entstehen. Der Wassersportverein Lausitzer Seenland mit seinen über 200 Mitgliedern ist einer der größten seiner Art in Sachsen und gleichzeitig Veranstalter der größten Segelevents im Freistaat, hieß es zur Veranstaltung. Derzeit sind drei Prozent der Mitglieder Sportler mit Handicap, dreißig Prozent sollen es einmal werden. (Quelle: www.zeitnah-online.de)

Pressemitteilung des Staatsministeriums des Inneren -> klick …