Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

Willkommen zur Lausitzer Seglerwoche 2015

Der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V. wird die diesjährige Lausitzer Seglerwoche vom 04.06 – 14.06.2015 ausrichten. Traditionell werden an zwei aufeinanderfolgenden  Wochenenden, Segelregatten auf hohen sportlichen Niveau geboten.  Im Rahmenprogramm der  Lausitzer Seglerwoche 2015 finden die 3 . International Deutsche Meisterschaft (IDM) – SONAR und der Lausitzpokal der Ostsächsischen Sparkasse Dresden – IXYLON statt (04.06. – 07.06.2015).

Erstmalig werden in Deutschland eine nationale und paralympische Bootsklasse gemeinsam auf einer Regattabahn segeln. Die damit erzeugte Interesse der Lausitzer Seglerwoche ist daher in Politik, Wirtschaft und Sportverbänden eine andere, wie in den Vorjahren. In der paralympischen Bootsklasse SONAR werden neben internationalen auch die deutschlandweit besten Segler erwartet. Darunter auch Medaillenträger paralympischer Spiele, Welt- und Europameisterschaften. Die Wertung der IDM-Platzierungen werden in einen Punktesystem festgehalten, das für die Teilnahme an weiteren internationalen Wettkämpfen berechtigt.  Das Starterfeld  der IXYLON-Klasse besteht hautsächlich aus nationalen Sportlern, die um den Lausitzpokal der Ostsächischen Sparkasse Dresden und den Titel „Landesmeister Sachsen“ kämpfen.

Für den 1. WSV Lausitzer Seenland ist die Ausrichtung der IDM eine besonderer Ehre, aber auch Verpflichtung. Insbesondere da der Verein im letzten Jahr zum 5. Trainingsstützpunkt des Sailingteam Germany Academy (Inklusion im Segelsport) berufen wurde. Mit dem Vereinsprojekt „Wir sind Wir“ hat sich er Verein der Förderung des Segelsports mit Menschen mit und ohne Handicap Menschen verschrieben.

Ein weiterer Höhepunkt ist die 15. Segelregatta „Goldener Geier“ (12.06 – 14.06.2015). Hier zeigt der Seglernachwuchs in den Bootsklassen Optimist, CADET, Europe und 420 sein können. Beginnend in der Optimisten-Klasse werden die jüngsten Aktiven (6-8 Jahre) erwartet. In der Jugendbootsklasse CADET werden die Wettfahrten in der Internationalen Regatta-Serie CECC (Germany) und als Landesmeisterschaft Sachsen gewertet.

Der CECC ist eine von den nationalen Klassenvereinigungen Polen, Tschechien, Ungarn und Deutschland ins Leben gerufene Regattaserie, zur Förderung der vom Internationalen Weltseglerverband (ISAF) anerkannten Jugendbootsklasse CADET. Die Teilnehmerländer richten dazu jährlich vier Regatten aus. Da die Teilnahme an dieser Regatta offen, also nicht auf die Teilnehmerländer beschränkt ist, erwarten wir eine hohe internationale Beteiligung.

In den weiteren Bootklassen Europe und 420 starten Jugendliche aus dem nationalen Umfeld. Hier werden die Wettfahrten als Rangliste gewertet. Die hier erkämpften Punkte werden benötigt, um beispielhaft bei höherwertigen Regatten starten zu dürfen. Das macht die Wettkämpfe nicht weniger attraktiv. Im Gegenteil sehr schön anzusehen ist, wenn die Jollen bei viel Wind über’s Wasser „fliegen“.

Die Lausitzer Seglerwoche ist ein Event, der in Sachsen in  dieser Form und Größe einmalig ist. Die Region des Lausitzer Seenlandes wird regional, national wie international würdig repräsentiert und vertreten. Die Teilnehmerzahlen, der vergangenen Jahre mit ca. 140 Booten bestätigen dies. Die Erwartungen in diesem Jahr sind ähnlich hoch gesteckt, und stellen den 1. WSV Lausitzer Seenland wie jedes Jahr wieder vor neue Herausvorderrungen.  Durch die Teilnehmer der Bootklasse SONAR müssen alle Wege und Zugänge barrierefrei gestaltet werden. Ebenso wird für die Zeit ein Kran benötigt, da der SONAR nur ins Wasser gehoben werden kann.

Alles ist machbar, der 1. WSV Lausitzer Seenland e.V. ist als Regattaveranstalter national und international bekannt, und kann solche Events in der erwarteten Qualität ausrichten. Mit der Hilfe unserer Vereinsmitglieder, den regionalen Partnern und Sponsoren ist eine starke Basis, für die erfolgreiche Umsetzung gegeben.

Der 1. WSV Lausitzer Seenland e.V. freut sich auf die zahlreichen Besucher der 9. Lausitzer Seglerwoche am Geierswalder See, und auf interessante  Wettkämpfe.

SONAR – Delta Lloyd Regatta – Robert’s Update 5.Tag

Heute morgen um neun sah es nicht nach Segeln aus. Wind, sehr viel Wind, Regen und Graupel. -Eben Sommer in Holland.- Nach und nach rissen die Wolken auf uns so wurde unser erstes Rennen doch pünktlich um 13:30 Uhr gestartet. Lief auch gut, nur das relativ schnell klar war, dass es die Italiener auf uns abgesehen hatten. Die hatten sich noch mal richtig was vorgenommen. Waren ja nur vier Punkte hinter uns. War ein heißer Ritt, aber auf der letzten Vorwind konnten wir sie hinter uns lassen und wurden zweite hinter Australien.

Und weil das erste Rennen so schön lief, haben wir dann das zweite gleich mal mit einem kleinen Crash an der Startlinie mit den Spaniern begonnen. Hieß für uns gleich mal zwei Strafkringel drehen. – Man muss sich ja Aufgaben stellen und wieso einfach, wenn es auch schwer geht. – Also rollten wir das ganze von hinten auf, sind sauber gesegelt, haben die Winddreher mitgenommen und waren auf der zweiten Kreuz wieder auf drei. Vor uns der Norweger und Australien. Die Norweger haben wir dann noch gepackt, die Australier waren nicht mehr einholbar. Sie haben diese Regatta auch gewonnen, vor den Franzosen und Norwegen. England vier, wir auf fünf. Ohne diese beiden Ausfälle von gestern wäre in jedem Fall ein dritter wenn nicht sogar ein zweiter Platz möglich gewesen. Die Franzosen haben heute nämlich ein bisschen geschwächelt.

 Heiko Kröger hat in der 2.4 heute noch einmal einen großen rausgehauen und zwei erste Plätze eingefahren. Ist in der Gesamtwertung am Ende zweiter, knapp hinter Damian Seguin, seinem Dauerrivalen und dann kommt hinter den beiden lange gar nichts.
Das war`s aus Medemblik  – mit immer einer Handbreit Wasser unterm Kiel
Robert

SONAR – Delta Lloyd Regatta – Robert’s Update 4.Tag

Da steckt man nicht drin. – Wie bereits erwähnt hat man hier, wettertechnisch, eigentlich immer mit allem zu rechnen. Und zwar spätestens alle sechs Stunden. Obwohl die Holländer, eisern und ohne rot zu werden behaupten, es sei Sommer.  Nun ja, vor zwei Jahren wurden wir in einer Startphase von einem Graupelschauer heimgesucht. Team Malaysia besteht noch immer auf der Version, dass Eiswürfel vom Himmel gefallen sind. Heute waren lediglich Regen und Wind angesagt und das war dann auch so. Konnte man eigentlich nicht meckern.

Wir starteten über links. Leider ein bisschen zu spät, so konnte sich der Franzose vor uns setzen. So richtig ging es nicht voran und ich hatte zeitweilig das Gefühl, wir sind letzte. Als wir aber in Richtung Luvtonne abbogen, waren wir dann doch wieder dran  und wir gingen als fünfte rum. Die Aufholjagd auf Vorwind konnte beginnen. Hat auch gut geklappt. Bei der nächsten Tonnenrundung lagen wir gleichauf mit Norwegen. Davor noch Frankreich. -Australien und England waren auch noch dabei. Unser Plan für die nächste Kreuz stand. Wir wussten wo wir lang wollten.  Da machte es  relativ unspektulär „Ratschklagg“ und unser Großsegel bewegte sich in Richtung Himmel. Der Bügel am Großbaum woran die Großschot eingehängt ist, hatte sich verabschiedet. Es blieb nichts anderes übrig als die Segel runterzuholen und uns in den Hafen schleppen zu lassen. Olli Freiheit- wie schon erwähnt, unser Stützpunkttrainer, – erwartete uns schon mit Werkzeug und Nietzange bewaffnet am Steg, um mit unserem Trainer Christian Bittner in Rekordzeit einen neuen Bügel anzumontieren. Hat aber leider trotzdem nicht gereicht. Als wir wieder raus fuhren, lief die zweite Wettfahrt schon.
Also haben wir heute zwei Wettfahrten nicht beendet und uns 26 Punke Plus eingehandelt. Sind aber trotzdem gerade noch so auf Platz fünf in der Gesamtwertung. Morgen geht es also darum, uns noch die Italiener, Spanier, Brasilianer und die Chiemseeboote vom Leib zu halten. Nach vorne ist das Thema gegessen.
Norwegen wurde übrigens in dem von uns nicht beendetem Rennen zweiter. Sie fuhren exakt die Taktische Variante, die wir auch geplant hatten.  Das ist der Moment wo man sich durchaus in dieses etwas weiter entfernte, hintere Körperteil beißen könnte. – Grüße aus Medemblik  Robert
PS   Im Anhang die Chiemseefighter, die ich Morgen noch genauer vorstellen werde und ich lege trotzdem Wert darauf, an dieser Stelle festzustellen, dass wir in einer Wettfahrt noch nie so einen technischen Schaden hatten, nur im Training oder in der Wettkampfvorbereitung. Wir haben auch vorgestern, auf Grund der „etwas angespannten“ Windsituation hier, das Boot durchkontrolliert. Aber ein Bügel der innen im Großbaum angenietet ist….    Da steckt man eben nicht drin.

SONAR – Delta Lloyd Regatta – Robert’s Update 3.Tag

Am Gardasee waren die Bühne und ihre Protagonisten eindeutig definier- und überschaubar. Hier ist die Bühne ist riesig und flach und marodierende Windbanden scheinen das Land zu überfallen. So haben sich heute 22 Knoten eingestellt, was ackern bedeutete.
Im ersten Rennen haben wir das ganz gut hinbekommen. Wir konnten die Norweger,  hinter uns lassen und vor uns waren – was für eine Überraschung, –  die Franzosen und die Australier. Aber es lief im Prinzip trotzdem ganz gut.
Im zweiten Rennen sind wir dann etwas zu lange auf der linken Seite herumgeeiert, anstatt uns mehr in die Mitte zu orientieren.  Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Am Start hatten wir die Norweger noch in unserem Kielwasser, worauf sie in ihrer Not „voll krass“ nach rechts raus gefahren sind. Ein Husarenritt den sie öfter mal probieren, der aber äußerst selten zum Erfolg geführt hat. -Bisher. – Heute hatten diese Glücksritter am Ende 200 Meter Vorsprung. Wir kamen als siebte ins Ziel und liegen in der Gesamtwertung damit weiter hinter Norwegen, Australien und Frankreich auf Platz vier. Einen Punkt hinter uns die Engländer.  Grüße aus Medemblik – Robert
PS:   Im Anhang unsere Nachbarn von der  Deichschutztruppe Mäh e.V. in Vorbereitung auf eine Nachtübung.  Sie sind so etwas wie die GSG 9 unter den Rasenmähern, nur nicht so leicht ausspionierbar, weil sie sich jeglichen  technischen Hilfsmitteln wie Computer oder Handy absolut verweigern.

SONAR – Delta Lloyd Regatta – Robert’s Update 2.Tag

Schade eigentlich. – Im ersten Rennen wollten heute alle über links starten. War klar, diese Seite war bevorteilt. Wir haben uns relativ schnell und klar aus diesem Chaos befreien können und fuhren über rechts. Es ist einfach immer besser frei zu segeln, als in irgendwelchen Pulks zu stecken und nicht entscheidungsfähig zu sein. – Und wir hatten Glück, weil es vom Anschauen des Kurses her, nicht wirklich danach aussah, dass man rechts irgendeinen einen Mustopf gewinnen könnte. Aber es lief. Wir fuhren in die dort vorhandenen Windfelder hinein und hangelten uns, ziemlich einsam, in Richtung Luvtonne. Da lagen wir dann vorne. Nur leider sind es immer wieder die kleinen Fehler, die so ein Rennen am Ende entscheiden und wer regelmäßig unsere Berichte liest, weiß sofort wer uns noch abgefangen hat. Es waren wirklich nur zehn Zentimeter am Ende und wäre die Ziellinie nur zwei Meter später gekommen, hätten wir unsere französischen Kollegen wieder gehabt. So wurden wir zweite.
Im zweiten Rennen sind wir dann über links gestartet, haben aber auch wieder ein zwei kleine taktische Fehler gemacht. Wobei es tröstlich war zu sehen, dass auch die anderen nicht fehlerfrei durchgekommen sind, ansonsten hätten wir keine Chance gehabt noch vorne mitzumischen. Der Wind drehte sehr heftig und wenn man nicht aufpasst und diese Dreher nicht richtig erwischt und ausfährt, wird man sehr schnell nach hinten durchgereicht. Am Ende wurden wir dritte.
Was unterm Strich wirklich schade war, weil wir in beiden Rennen noch einen Platz weiter vorne hätten sein können. So sind wir jetzt im Gesamtstand auf vier, einen Punkt hinter Norwegen und fünf hinter Australien und Frankreich.
Grüße aus Medemblik – Robert
PS:  Und noch ein Foto kurz bevor wir ablegen, wo aus irgendwelchen technischen Gründen unser Skipper als Geist über uns wacht.

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