Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

Vorbereitung Rio 2016 – Der letzte Tag

Im  Ballsaal des Hauptgebäudes unseres Clubs hier findet ein Fest mit Livemusik statt, die in Wellen, vom Wind getragen, zu uns herüberwabert. Gleichzeitig tönt es im Hintergrund, aus einem der Fernseher in unserem kleinen Hotel GOOOOL. Die brasilianische Liga spielt an vier Tagen die Woche. Es werden alle Spiele Live und in voller Länge übertragen. An Tagen an denen nicht gespielt wird, laufen die Wiederholungen. Man kann auch deutsche, spanische, englische, französische und italienische Spiele sehen. Unterm Strich bedeutet das, dass man eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwo ein Fußballspiel schauen kann. Das zur sprichwörtlichen brasilianischen Fußballverrücktheit. – Aber jetzt regnet es – so dass alles was hier ansonsten lautstark dampft, pumpt und dieselt in den Hintergrund gedrängt wird . Rio ist nämlich normalerweise vor allem laut. – Leise können die hier nicht. – Weder die Hafenarbeiter am Morgen vor unseren Fenstern, noch die Reklameautos mit ihren Megaphonen und schon gar nicht die Motorradfahrer die hier Nachts um eins den Berg hinaufröhren. Doch der Regen scheint alles einzulullen. Auf dem stillgelegten Kamin hinter dem Haupthaus, der aussieht wie ein abgebrochener Zahn blinkt das weiße Licht für die Flieger und die Lampen der Favelas hinter ihm, haben Schleier die sie alt, dumpf und müde wirken lassen. – Auch der kleine Segler scheint mir verdächtig ruhig.
Gegenüber, verlassen die ersten Gäste das Fest. Natürlich hemdsärmlich und in T-Shirts, während unsereins in Pulli und Regenjacke herumsitzt. – Auch das ist Rio, kalt gibt es hier nicht, genauso wenig wie Wind aus Norden, laut Aussage von einem der brasilianischen Trainer. Wir sind hier aber an drei Tagen mit Nordwind gesegelt. – Ein Grund mehr hier vor Ort zu sein und sich nicht auf die Aussagen anderer Leute zu verlassen.
Wir verabschieden uns aus Rio und melden uns wieder von den bayrischen Meisterschaften nächste Woche am Chiemsee. (Robert)

Vorbereitung Rio 2016 – Training

Wir nehmen unser Päckchen mit. Wo auch immer wir hinfahren. Ob nach Hyeres, Medemblik, Weymouth oder Rio, unser Rucksack an Aufgaben bleibt uns treu. Er ist uns  vertraut, manchmal lästig, er bereitet auch  Spaß,  motiviert, überrascht, erinnert und mahnt. Oder ist einfach nur da.
Wenn man ihn in Rio aufmacht, muss man gar groß suchen, sondern stößt sofort auf ein dickes Paket wo „Strömung“ draufsteht. Heute war sehr wenig Wind und man konnte die Strömungskanten auf dem Wasser wunderbar sehen und auch wie und wohin sie sich bewegen. Der eine oder andere denkt jetzt vielleicht, das interessiert mich genauso viel wie das Fortpflanzungsverhalten der Borkenkäfer (Entschuldigung an unsere Fans in Borken, aber ich kann nichts dafür, dass der so heißt), aber hier in Rio dürfte ein Schlüssel zum Erfolg sein, diese Strömungsbewegungen auf dem Wasser richtig zu lesen und entsprechend zu segeln.
Das ist die Stelle an der man den dritten Trainer im Bunde vorstellen muss: Olli Freiheit. Er ist die rechte Hand unseres Cheftrainers, eigentlich mehr für die 2.4 Segler zuständig. Er sammelt, sortiert und ordnet hier akribisch alle Daten auf dem Wasser und zu Land. – Dem regelmäßigen Leser unserer kleinen Berichte fällt natürlich sofort auf, dass das doch auch der gewesen sein müsste, der in Medemblik zwischen den Rennen geholfen hat unseren kaputten Baum zu reparieren. – Genau so ist es! –
Aber mit diesen frisch gesammelten Daten von Olli, wird unser Rucksack natürlich wieder um ein Stück voller und schwerer. Man könnte sich durchaus die Frage stellen: Was machen die mit dem ganzen Kram?
– Irgendwann, zum hoffentlich richtigen Zeitpunkt, diesen Rucksack einfach irgendwo vergessen, aufs Boot gehen und lossegeln.
„Oi das fänd ich subby“,  jubelt der kleine Segler in mir und freut sich. „Will ich auch!“
Grüße aus Rio – Robert

Sonar-Segler – Vorbereitung auf Rio 2016

Ankunft – Man stelle sich die Stadtautobahn in Berlin vor (in der Regel dreispurig) und denke sich einfach noch eine Spur dazu. Oder den Äußeren Ring in München. Es ist morgens um sieben Uhr und es ist voll. -In den Verkehrsnachrichten sprechen sie in so einem Fall gerne von zähflüssigem Verkehr. – Zwischen der dritten und vierten Spur durchpflügen permanent hupende Motorradfahrer ziemlich zügig die Autoschlangen und plötzlich entdeckt man zwischen der zweiten und dritten Spur, im fließenden Verkehr eine Person, – einen Fußgänger. Auf einer Autobahn. – In der rechten Hand einen Plastiksack in dem sich Bisquits und andere Naschereien befinden und über der Schulter eine notdürftig zusammengeklebte Kühltasche, in der man mehr oder weniger kalte Getränke vermutet. Zweihundert Meter später noch einer und noch einer. Spätestens jetzt wandeln die Verantwortlichen in den Verkehrsleitzentralen von Bayern bis Schleswig Holstein am Rande des Nervenzusammenbruchs.
– Aber wir sind in Rio. – Und es regnet! -Dazu ein Hochdruckgebiet und die Strömung läuft fünf Stunden später aus, als im Tidenkalender angegeben. – Zu dieser zweifelsohne etwas exotischen Wettersituation kommen dann noch die üblichen Fragen. Was passiert rund um den Zuckerhut, wenn der Wind von der Seeseite einsetzt? Welche der anderen zahllosen Hügel um uns herum, leiten den Wind wie ab und wie wirkt sich das auf dem Wasser aus? Wo ist die Strömung wann am intensivsten? Wie kann man das umschiffen oder nutzen, usw. – Ideale Trainingsbedingungen! – Das sind die Aufgaben die es zu entschlüsseln gilt hier und deshalb ist es gut, dass wir im Vorfeld auf die Spiele 2016 „schon mal nach dem rechten sehen“. Ich meine bei entspannten 12 Knoten und Sonnenschein kann jeder segeln und gut aussehen dabei.
Aber nachdem wir hier wieder im Yachtclub in Niteroi stationiert sind, können wir uns voll auf diese Aufgaben konzentrieren. Den Straßenverkäufern auf der Autobahn werden wir erst wieder am Tag unserer Abreise eine Tüte Chips abkaufen.  – Grüße aus Rio – Robert

Vereinsgrundstück wird vermessen

Heute (04.09.2015) Vormittag haben sich der Vermessungsingenieur Christian Martak und der Vorsitzende des 1. WSVLS auf dem  Gelände des Vereins getroffen. Der Verein hat das Gelände vom Zweckverband Lausitzer Seenland im April erworben und befasst sich nun mit der zukünftigen Bebauung. Das Büro Martak ist mit der Vermessung des Grundstücks beauftragt. Die eigentliche Vermessung wird amtlich begleitet im November 2015 geschehen.

Auf Bitte von Klaus Wiegmann hat Herr Martak am heutigen Tage teilweise die Grundstücksgrenze und vollständig die
Bebauungsgrenze abgesteckt, bzw. vor vermessen. Nun können die Mitglieder über den Verlauf der Grenzen informiert werden und die Lage des zukünftigen Gebäudes genau bestimmt werden.

Im Namen des Vereins an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Martak!!! (Klaus Wiegmann)

Nachlese – 9. Lausitzer Seglerwoche

Mit etwas „Verspätung“ ist in der akuellen Ausgabe der „Seglerzeitung“ der Beitrag zur 9. Lausitzer Seglerwoche erschienen. Hauptaugenmerk lag natürlich in der Ausrichtung der 3. Internationalen Meisterschaft Sonar. Da uns leider der Artikel noch nicht vorliegt, können wir noch nicht veröffentlichen. Wird aber nachgeholt…. Auf der Internetseite des Sächsischer Seglerverband kann man sich jedoch schon einen Vorgeschmack holen. An dieser Stelle möchten wir auch noch mal allen Helfern Danke sagen, ohne Eure Unterstüzung ist ein solcher Event nicht umsetzbar. Ein großes Dankschön auch an Chrsitine Primke (Freie Journalistin) für die pressetechnische Unterstüzung.  (Hagen)

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