Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

Mein Trip nach Bayern

Damit niemand auf den Gedanken kommt die Regattasegler sind schon in den Winterschlaf gegangen, möchte ich hiermit einen kleinen Einblick in die Aktivitäten der O-Jollenklasse geben.
Dieses Jahr war die IDM sehr spät, und zwar für die letzte Septemberwoche ausgeschrieben. Um die Fahrt zum Ammersee auszunutzen nahm ich die Herbstregatta( LM-Bayern-O-Jolle), ein Wochenende davor als Trainingsmaßnahme mit. Es sollte jedoch das Erfolgserlebnis für den Trip nach Bayern werden.

Bei gleichmäßigem Wind (2-3 Bft.) konnten 18 O-Jollen um die Bayrische Landesmeisterschaft segeln. Nach 4 Wettfahrten ersegelte ich mir Punktgleich mit dem Landesmeister den 2. Platz. Es folgte danach eine entspannte Woche bei schönstem Wetter. Pünktlich zum Anfang der Meisterschaftswoche fing es am Montag zur Vermessung an mit Dauerregen und Temperatursturz auf 12° C. „Das fing gut an“. Dienstag kurze Besserung mit drehenden und abflauenden Wind- nach 2 Startversuchen der Abbruch. Mittwoch ging es bei 2-3Bf.- zum Ende der Wettfahrt bis 6 Bft. mit einem 19. Platz ganz gut los. Rasmus war mir aber wohl nicht gesonnen, denn es sollte an diesem Tag nicht besser werden. Um keinen Schaden am Boot hinzunehmen entschloss ich mit für den Abbruch der Wettfahrten. Am Donnerstag und Freitag ähnliche Situation aber ein wenig abgeflauter Wind.(3-5 Bft.)

Mit einer sehr durchwachsenen Leistung (besser nicht zufriedenstellend) konnte ich mit 2 Ausfällen noch den 47.Platz von 62 Teilnehmern erreichen. -„Hiermit zeigt sich wieder mal wie schrecklich gegensätzlich so ein Seglerleben sein kann.“- Volker Grützner (O-Jolle - GER 1370)

08.09.2019 08:00 Nachlese IDM para 2019 im MDR

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, Gäste und Interessenten,

der MDR hat zur IDM para 2019 am Geierswalder See einen Beitrag für die Sendung "Selbstbestimmt - Das Magazin" erstellt. Dieser wird (linear) am So. 08.09.2019 08:00 ausgestrahlt, kann auch später aus der Mediathek gezogen werden. Siehe auch MDR ♥ Gunter

IDM para 2019 – Bobbys Nachlese – Teil1

Wobei die Fahnen vor dem Gebäude bei der Ankunft in Sachsen erst einmal für Verwirrung sorgten. Darauf stand „simply saxony“. Meine ersten Assoziationen waren, es gibt ein neues Musikinstrument, oder es wurde ein neuer Musikstil ins Leben gerufen von dem ich noch nichts gehört habe. Und so abwegig sind solche Gedanken nicht, wenn man sich der Herren erinnert die aus Sachsen stammend zu Weltruhm gelangt sind. Da gab es z.B. einen gewissen Johann Sebastian Bach auch einen Robert Schumann oder den Titan Richard Wagner. Der hätte bestimmt auch seine Freude an diesem Objekt gehabt. Weil der Begriff „Think big“ ja vielleicht auch auf ihn zurückgehen könnte oder eventuell  doch auf  den alten Konfuzius (wenn man China gesehen hat erscheint das nicht wirklich abwegig).

Um wirklich groß zu denken braucht man aber auch Herz und weise Menschen behaupten ja das der Mensch im Herzen steckt, nicht im Kopf. Also die Frage bleibt, „Wer hats erfunden?“

In unserem Fall kommt man an unserem Freund, Mitstreiter und Unterstützer Clemens Kraus nicht vorbei, der ein großer Innovator, Motor und Herz der Geschichte ist. Wobei natürlich klar ist das ohne die Unterstützung der Vereinsmitglieder und vielen Helfer so etwas nicht zu stemmen ist. Auch der Freistaat Sachsen, am Wochenende vertreten durch die Staatsekretärin a.D. Frau Andrea Fischer,, hat sich nicht lumpen lassen und das Projekt unterstüzt und gefördert.

Mutig und hoffentlich richtungsweisend zu einem Zeitpunkt wo IPC  und IOC das paralympische Segeln schnöde eingedampft und über die Klinge haben springen lassen. Und geht man auf der Internetseite des Deutschen Behinderten Sportverband auf die Seite Segeln ist der letzte Eintrag vom September 2018, was auch Bände spricht. Inclusion oder Exclusion das ist hier die Frage.   

Dieses neue Segelzentrum sucht jedenfalls seinesgleichen auf diesem Planeten und wenn ich nochmal Richard Wagner zitieren darf:

„Die Verleihung eines Ordens hat nicht den Sinn, die normale Tüchigkeit eines Beamten zu belohnen, sondern das was in seinen Leistungen die notwendigen Anforderungen des Nützlichkeitsgesetzes überbietet, zur Anerkennung an sich und für andere zu bringen.“

Der bayerische Ministerpräsident hat in diesem Jahr der Enkelin von Richard Wagner (Katharina) den bayerischen Verdienstorden verliehen, „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“. Und das 1951 von Theodor Heuss gestiftete Bundesverdienstkreuz sollte auch verdenten Männern und Frauen Anerkennung und Dank sichtbar zum Ausdruck bringen.

Dererlei Anerkennung und Dank wäre doch auch in unserem Falle für Clemens Kraus und seine Mitstreiter Vom 1.WSVLS eine durchaus angemessene Geste. An der Frauenquote die so einer Auszeichnung innewohnt kann es in diesem Verein ja nicht scheitern und die eine oder andere Fraktion im Bundestag könnte ja auch ihr „Vorkaufsrecht“ auf so eine Auszeichnung ruhen lassen.Ich hoffe jedenfalls nicht, dass dann erst irgendwann mal die Enkel von Clemens und seinem 1.WSVLS zu entsprechenden Ehren kommen.

Ansonsten darf ich dem Land und seinen tatkräftigen und freundlichen Menschen nur alles Gute wünschen und hoffe, dass sie bei den anstehenden Wahlen nicht zuviel von dem was sie 30 Jahre mühevoll aufgebaut haben(die Formulierung darf an dieser Stelle erlaubt sein) mit dem Arsch wieder einreißen.  - Robert (Bobby) Prem

IDM para 2019 – Bobbys Nachlese – Teil2

Und gesegelt wurde  bei traumhaften Bedingungen. Sprich viel Sonne, konstanter Wind so um die 6-8 Knoten, faire Kurse, mit manchmal rätselhaften Windgegebenheiten,  meint Drehern, deren Herkunft sogar die Heimteams vor nicht zu entschlüsselnde Rätsel stellten.

In der Sonarklasse fuhr das Team Simone Wahrenburg, Philip Stanjek, Siegmund Mainka quasi einen Start-Ziel Sieg ein. Sind somit Sächsische – und Deutsche Meister 2019. Gratulation. -Zweite wurden
Jürgen Brietzke, Clemens Kraus und Robert Prem und dann kam schon die geballte Frauenpower aus Geierswalde wo die frisch Vermählte Paulina Struthoff, mit ihren Mitstreiterinnen Doris Oestereich und Mandy Busch ihren Männern den verlängerten Rücken zeigten, die am Ende 7. Wurden. Die Kollegen aus Bayern waren mit drei  Booten angereist und standen ja zum einen unter Verdacht an dem vorhandenen Kaiserwetter mit Schuld zu tragen, und zum anderen war durchaus ein interner Generationskonflikt zu erahnen, da das Boot mit den Jungbayern , die einzige Protestverhandlung die an diesem Wochenende geführt werden mußte, ausgerechnet gegen ihre Altvorderen vom S.C.P.C angestrengt hatten. Da stehen am Chiemsee spaßige Trainingswochen ins Haus.

Am Samstag wude zusätzlich noch der „Wir sind wir Pokal“ ausgesegelt. Wo das Team Brietzke Kraus und Prem die Nase vorne hatten vor Wahrenburg, Mainka und Stanjek und dem sächsischen Damenboot.

In der 2.4 Klasse fuhr, wen wunderts ? Wieder einmal Heiko Kröger auf den ersten Platz gefolgt von Daniel Bina und Jürgen Freiheit. Der Lokalmatador vom Chiemsee Christian Bodler fuhr auf 4.

Es war wieder mal ein Fest in Geierwalde, gut organisiert und mit vielen freundlichen Helfern , vielen Dank dafür. Bei einem Fest wird gerne auch mal getanzt, wo ich am Ende noch erzählen darf, das dabei
der Sportskamerad Stefan Klözing ungeahnte Talente und Ausdauer gezeigt hat.

Bis bald, so etwa in drei Wochen wird dann der bayerische Meister ermittelt, wo ich durchaus schon den einen oder anderen Tip hätte.

Grüße an alle Robert

Pokalregatta am Schwielochsee – die 50 te!

Kurz entschlossen entschieden wir uns (Lina und Saskia) zur Pokalregatta zum Schwielochsee fahren zu wollen. Mit einem angemeldetem Starterfeld von 30 Opti A und 43 Opti B Seglern eine echte Herausforderung für uns beide. Für mich meine erste Ranglistenregatta im Opti A nach langer Pause.

So fuhren wir also am Freitag Abend los und erreichten Jessern am Schwielochsee gegen 20 Uhr. Gemeinsam mit den Partwitzer Seglern steckten wir unser Domizil für dieses Wochenende auf einer grünen Wiese direkt am See ab. Danach stand noch abladen, anmelden und grillen auf dem Programm. Am Samstag ging es dann mit der Eröffnung der Regatta um 9:30 Uhr los. Wiedermal war kein Wind, aber die Organisatoren versprachen dass Sie diesen pünktlich zum Start bestellt hätten. Wir sind danach sofort aufs Wasser, denn das Regattagebiet lag weit draußen auf dem großem Schwielochsee- wir waren am kleinen Schwielochsee und mussten noch durch den Kanal. Geschleppt mit dem Schlauchboot vom Dirk Müller (1. SCP) erreichten wir pünktlich die Startlinie- vielen Dank nochmal. Und tatsächlich der Wind war da, und es ging sofort los. So kämpften wir den gesamten Samstag mit böigen drehenden Windfeldern. Letztlich sind 3 Wettfahren zusammengekommen. Unsere Ergebnisse waren leider nicht so toll- ich war letzter. Irgendwie lief das Boot nicht richtig… Aber egal- jetzt stand erstmal Schnitzelessen und Jubiläumsparty auf dem ProgrammJ!

Am Sonntag schauten wir uns nochmal beide Boote genauer an. Nachdem wir das Segel richtig gebänzelt hatten, lief es am Sonntag erheblich besser für mich. Der Beweis ist also angetreten- Segeltrimm ist eine wichtige Sache J…

Die Siegerehrung war dann um 16 Uhr und zog sich aufgrund der vielen Bootsklassen und Meisterschaftswertungen bis 17 Uhr hin. In Gesamtergebnis nach 5 Wettfahrten erreichte Lina im Opti B Platz 28 von 43 und ich (Saskia) im Opti A Platz 27 von 30. Am Ende verließen wir den Schwielochsee mit vielen schönen Erfahrungen und Erlebnissen. Das Wetter, der Wind und die Organisatoren des Segelclub Schwielochsee haben alles gegeben um eine wunderschöne Jubiläums- Veranstaltung abzuliefern!  Saskia Dombert (GER 1004)

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