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01.06.2013 Verkehrsregeln auf dem Geierswalder See

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Mit der Schiffbarkeitserklärung für den Geierswalder See zum 01. Juni 2013 ändern sich einige Rechtsgrundsätze beim Befahren des Sees. Am augenscheinlichsten ist, dass die Sächsischen Schifffahrtsverordnung (SächsSchiffVO) und teilweise auch die Verordnung für die Schifffahrt auf den schiffbaren Gewässern des Landes Brandenburg ( Brandenburgische LSchiffV) gelten. Letzteres, wenn man sich vom Geierswalder See in Richtung Westen dem Überleiter 12 nähert. Ein Blick auf Karte oder GPS beseitigt alle Zweifel. Die Wasserschutzpolizei wacht über die Einhaltungen der geltenden gesetzlichen Vorschriften. Für Wasserskifahren, Wakeboarden, Kitesurfen und Wassermotorräder gibt es, u.U. zeitlich befristet, Sonderregelungen.

Also Leute, kurz in die Dokumente schauen, nach „Geierswalder See“ suchen und ihr seid UpToDate, zu Deutsch: Auf dem Laufenden! (Gunter)

Rückblick Goldener Geier 2013

Diesmal schloss der 13. Goldene Geier, die schon traditionelle Kinder- und Jugend-Regatta auf dem Geierswalder See, die Lausitzer Seglerwoche 2013 ab. Bedenken besorgter Anrufer hinsichtlich der Durchführbarkeit der Regatta im hochwassergeschädigten Sachsen konnten erfolgreich zerstreut werden und 112 Bootsbesatzungen reisten am Geierswalder See an. In der Cadet-Klasse ging es auch international zu und Teilnehmer aus Tschechien und Ungarn trafen ein. Trotz der nach wie vor nur provisorischen Infrastruktur, geschuldet den unklaren Eigentumsverhältnissen / schleppenden Verhandlungen, haben unsere Vereinsmitglieder ein professionelles Regatta-Umfeld geschaffen. Alle Zelte, WoMos, Caravans, Bootstrailer und Autos fanden doch irgendwie Platz. Es starteten 5 Bootsklassen (Opti A, Opti B, Europe, Cadet und 420er) im Trapez-Kurs mit Inner/Outer-Loop, so dass zügig die einzelnen Klassen gestartet werden konnten und sich auf dem Kurs nur minimal behinderten. Der Wettfahrtleiter Konrad Sagebiel und sein Team, wie auch die Jury unter Helmut Loebe hatten alles im Griff. Das war auch notwendig, da die Wetterlage am ersten Wettfahrttag wenig bis keinen Wind, aber mit heranziehenden Gewitterzellen aufwartete. Zuerst Startverschiebung, dann die Frage „Reicht der Wind?“, dann alles raus auf’s Wasser. Für die Klassen Europe, Cadat und 420er kam noch eine Wettfahrt am Sonnabend zustande, die Optis wurden sicherheitshalber vor ihrer ersten geplanten Wettfahrt wieder hereingeschickt. Sicherheit geht vor. Sonntag wartete mit Nebel auf, der sich zwar recht schnell verzog, aber der Wind war erst gegen 11:00Uhr in ranglistentauglicher Stärke. Dann musste alles schnell gehen und alle Bootsklassen schafften weitere drei Wettfahrten. Europe, Cadat und 420er hatten dann auch ihren „Streicher“. Hier und da musste der Kurs abgekürzt werden, da sich wieder Gewitterzellen aus SW näherten und der Wind dazu tendierte unstetiger zu werden. Kurz vor 1500Uhr waren alle wieder vom Wasser.



Nun wurde es ein wenig stressig, da noch die Ergebnisliste zusammengestellt, Urkunden geschrieben und zwei Proteste / eine Beschwerde verhandelt werden mussten, so dass die Siegerehrung auf den späten Nachmittag rutschte. Nicht schön, da einige Teilnehmer eine lange Heimreise haben. Das werden wir das nächste Mal besser machen. Nun zu den Ergebnissen aus unserer Sicht: Opti A ein Platz im Mittelfeld, da hat Hannes Jochmann (GER 12357) noch Reserven, Opti B ein Platz in der zweiten Hälfte, das kann Florian Wachner (GER 11915) noch ausbauen, unser Jüngster Justin Windt (GER 10814) hat alle Wettfahrten durchgehalten – Respekt, Cadet ist in der Hand unserer Ungarischen und Tschechischen Freunde, Leonard Wiegmann / Pia Schwibs (GER 9079) hatten da ein wenig das Nachsehen, fahren aber noch nicht lange als Crew, das wird also noch, 420er sah dagegen gut aus, Silber für Paulina Struthoff / Constantin von Beck (GER 54000). Paulina hatte sich etwas mehr ausgerechnet, aber Schwachwindregatten sind nicht ganz so ihr Ding. Von vielen Teilnehmern  haben wir anerkennende Worte bekommen, wie unter schwierigen Bedingungen akzeptable Wettfahrten durchgeführt wurden. Organisatorische Schwächen merzen wir noch aus. Versprochen! Allen Teilnehmern, Sponsoren und Helfern vielen Dank für Geduld, Disziplin und Einsatz. Auf zum Goldenen Geier 2014! (Gunter)

17.05.2013 Einweihung des Schiffsanlegers (Geierswalder See)

Am 17.05.2013 wird der erste Schiffsanleger  im sächsischen Teil des Lausitzer Seenlandes eröffnet. Der kleine Festakt mit Landrat, Bürgermeister & Vertreter LMBV startet gegen 12:30. Etwa 13:40 wird das Band zerschnippelt. Motorbootfreunde unseres Vereins  unterstützen mit VIP-Touren das Ereignis. Klasse wäre, wenn jemand ein paar Fotos schießt, um die reibungslose Zusammenarbeit von Landkreis, Gemeinde und 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland zu dokumentieren.


Update: Die Geschäftsstelle des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen, Geschäftsführer Daniel Just, hat sich beim Vorsitzenden für die Unterstützung durch Mitglieder unseres Vereins bei der Einweihung des Schiffsanlegers Geierswalde bedankt. Namentlich wurden dabei die Sportfreunde Lehmann, Ziermann und Berger genannt. Gern geben wir den Dank weiter. Es gibt auch ein Bild vom Ereignis. (Gunter)

Schiffbarkeit / Kalkung Geierswalder See 2013

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Auch 2013 wird es Gebiete eingeschränkter Befahrbarkeit auf dem Geierswalder See geben. Die Details können dem Schreiben der Landesdirektion Sachsen vom 20.02.2013 entnommen werden. Nach erster Durchsicht der Bojen-Koordinaten scheint es keine Änderungen gegenüber 2012 zu geben.


Weiterhin möchte der Vorstand noch auf eine Unannehmlichkeit im Mai 2013 hinweisen, wo eine Kalkung des Geierswalder See mit dem Ziel pH=8 durchgeführt werden soll. Details können dem SZ-Artikel vom 03.04.2013 entnommen werden. Der Vorstand wird versuchen, dass nicht die Einlassstelle am Vereinsgelände davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Ergebnis noch nicht vorhersagbar. (Gunter)

Veranstaltungskalender Geierswalder See 2013

Ganz frisch, der Veranstaltungskalender Geierswalder See 2013. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – der Geierswalder See wird eine Binnenschifffahrtsstraße! Vor Saisonstart also noch einmal einen Blick in die Vorfahrtsregeln, dann sollte nichts passieren. Bedenke Skipper, die Barbara ist so groß und schwer wie eine Straßenbahn und so ein „Joghurt-Becher“ bietet dann wenig Schutz. (Gunter)

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