
Das Training am Wochenende hatte strahlende Sonne, drückende Hitze mit Rekordwerten und keinen Hauch Wind.
Für unsere Seglerinnen und Segler eigentlich keine idealen Bedingungen, aber für eine ganz besondere Trainingseinheit genau richtig. Als Trainerteam haben wir das Beste aus dem Sommerwetter gemacht und den Kindern und Jugendlichen ein Stand-up-Paddle-Training (SUP) angeboten.
Bevor es auf und ins Wasser ging, hat sich unsere Kinder- & Jugengruppe das nötige Grundwissen angeeignet.
• Richtige Einstellung des Equipments: Paddellänge, Boardbesonderheiten und wie man alles auf sich abstimmt
• Sicherheitsausstattung: Was muss mit, worauf muss ich achten?
• Passende Kleidung: ohne Sonnenschutz, Schwimmweste und Leash (Sicherheitsleine, die verhindert, dass das Board bei Sturz abtreibt) gehts nicht aufs Wasser
Nach der Theorie folgte die Praxis. Die Gruppe paddelte gemeinsam einen Kurs ab und meisterte ihn mit spannenden kleinen Aufgaben an jeder Tonne.
Ein besonderes Highlight: An den Motorbooten wurden unsere Rettungsnetze & Wurfsäcke praktisch ausprobiert, ein wichtiger Einblick in unsere Sicherheitstechnik, die auch noch mächtig Spaß gemacht hat.
Als ob das Paddeln allein nicht schon Herausforderung genug wäre, haben wir das Training zum Abschluss noch mit einem kleinen Wettkampf gewürzt: Wasserball auf dem SUP-Board. Zwei Teams traten gegeneinander an mit dem Ziel, den Ball ins gegnerische Tor zu paddeln.
Was in der Theorie einfach klingt, entpuppte sich auf dem Wasser als knifflige Kombination aus Gleichgewicht und Teamabsprache. Wer zu eifrig nach dem Ball griff, landete schnell selbst im Wasser. Die Mannschaften kämpften mit vollem Einsatz und sorgten für jede Menge Lachen. Wer am Ende die Nase vorn hatte, war fast nebensächlich, der Spaß und das Teamgefühl haben eindeutig gewonnen.
Das SUP-Training war nicht nur eine willkommene Abwechslung zum normalen Trainingsbetrieb, sondern auch eine tolle Gelegenheit, neue Fähigkeiten zu entdecken und die Gemeinschaft im Verein zu stärken.