
Am Mittwoch den 22.07. ging es für mich nach Sardinien zur Weltmeisterschaft. Insgesamt waren 165 Teilnehmer aus 13 verschiedenen Nationen gemeldet. Davon starteten 105 Segler in meiner Altersklasse U17.
Am 23. Juli luden wir gemeinsam unsere Boote aus, bevor es direkt in den ersten von insgesamt drei Trainingstagen ging. Außerdem bekamen wir Besuch von einem Franzosen, der gemeinsam mit uns trainierte.
Am 26. Juli fand zunächst das Practice Race statt, bevor um 19:00 Uhr die große Eröffnungsfeier begann.
Am Montag starteten dann die offiziellen Rennen. Da wir in der Altersklasse U17 mehr als 90 Boote waren, mussten wir zunächst in Qualifikations-Fleet segeln. Das bedeutete, dass wir uns an den ersten beiden Regattatagen für das Gold- oder Silver-Fleet qualifizieren mussten.
Am ersten Qualifikationstag startete ich im Gold-Fleet und belegte die Plätze 11, 11 und 7. Am zweiten Qualifikationstag segelte ich im Silver-Fleet und erreichte die Platzierungen 11, 23 und 12. Damit qualifizierte ich mich als Gesamt-20. für das Gold-Fleet.
Leider ließ der Wind in den folgenden Tagen stark nach, wodurch ich immer weiter nach hinten durchgereicht wurde. Am Mittwoch lief es überhaupt nicht gut für mich und ich belegte die Plätze 42, 47 und 46. Auch am Donnerstag sah es bei den Leichtwindbedingungen nicht viel besser für mich aus. Ich erreichte die Plätze 48, 46 und 36.
Der 36. Platz gab mir jedoch wieder die Motivation, mein Mindset umzustellen. Am Abend hatten wir außerdem gemeinsam mit den Italienern und den Polen viel Spaß beim offiziellen Dinner. Dort tauschten wir unsere T-Shirts mit Teilnehmern anderer Nationen. Besonders schön war, dass unsere deutschen T-Shirts so gut ankamen, dass wir ständig von Seglern aus den verschiedensten Ländern gefragt wurden, ob wir mit ihnen tauschen möchten.
Am Freitag stand schließlich der letzte Regattatag an. Ich nahm noch einmal all meine Kraft zusammen und erreichte die Plätze 19 und 31.
Und somit erreichte ich im Endergebnis Platz 40 von 105
Am Ende war es eine wunderschöne Weltmeisterschaft, bei der wir nicht nur viele Erfahrungen sammeln konnten, sondern auch jede Menge Spaß mit den Polen und Italienern hatten. Außerdem konnte ich meine T-Shirts mit einem Japaner, einem Amerikaner und einem Neuseeländer tauschen.
Liebe Grüße
Florian Schlupp
GER 11791 – Koks
Ein besonderer Dank geht an die Familie Stevanovic für die tollen T-Shirts.
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