Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

Grundsteinlegung Segel- und Inklusionszentrum

Der erste Meilenstein ist erreicht, die Bodenplatte für das neue Segel- und Inklusionszentrum  ist fertiggestellt. Somit konnte am 10.11.2017 die Grundsteinlegung, wie geplant, stattfinden. Neben den anwesenden Vereinsmitgliedern  waren Vertreter der Politik und Sportverbänden vor Ort. Viele der Gäste haben unser Vorhaben von Anfang an unterstützt und verfolgen den Fortschritt mit großem Interesse. In ihren Grußworten bekundeten die Staatssekretärin Andrea Fischer, Landrat Michael Harig und Bürgermeister der Gemeinde Elsterheide Dietmar Koark, welche Bedeutung das Segel- und Inklusionszentrum für die Region hat und wie wichtig die Entwicklung des Sports für Menschen mit und ohne Behinderung ist. Ebenso regt Bernd Zirkelbach, als Cheftrainer der Abt. Segeln des Deutschen Behinderten Sportverband, die Hoffnung, dass nach Fertigstellung des Baus, der Seglernachwuchs auch aus Geierswalde kommt. Nächster Meilenstein ist das Richtfest, dass wir für den 22.12.2017 planen.

Danke auch für die Pressestimmen

WSVLS-Segler erfolgreich beim Prien City Cup

Der WSVLS belegt mit seinem 5 Mannschaften und 12 Aktiven wieder die Top 3 Plätze bei der Offenen Internationale Deutschen Meisterschaft der Sonar und setzt sich dabei grandios in Szene. Gleichzeitig wurde auch die 9. Offene Bayerische Landesmeisterschaft ausgetragen. Diese fanden im Rahmen des 10. Prien City Cup Germany vom 21. Bis 24. September 2017 beim gastgebenden Segelclub Prien e.V. am Chiemsee statt. Mit insgesamt acht Sonar und fünfundzwanzig 2punkt4 waren 49 Aktive Segler am Start, die mit und ohne Handicap an 3 Tagen um den Sieg kämpften. Am Ende konnte die Wettfahrtleitung unter Kai Schreiber (NRO) 4 Wettfahrten in die Wertung bringen, wobei sich am Ende die Favoriten wieder durchsetzen konnten, bei zum Teil sehr schwierigen Windbedingungen, aufgrund der am Wochenende vorherrschenden Wetterbedingung, mit viel Sonne und nur leichten Winden.

Im Endergebnis wurde dabei bei den Sonars die ersten 3 Plätze durch die Mannschaften GER 11 (Chr. Bittner (SCP)/R. Prehm/S. Mainka), GER 6 (J. Brietzke/ R. Bauer/ C. Kraus) und GER 1 (D. Bauer/ M. Busch/ D. Oesterreich) belegt. Weiterhin am Start waren GER 8 (H. Busch/ J. Oesterreich/ H. Berger) die den 6. Platz belegten. Bei den 2punkt4 belegte den ersten Platz Detlef Müller-Böling, auf Platz zwei Cheftrainer Bernd Zirkelbach (YCBG) mit GER 11 (Moritz) und Maik Aberle, mit GER 68 den 23. Platz. Der gastgebende Segelclub Prien Chiemsee war wieder ein hervorragender Gastgeber und hat an allen Tagen für tolle Stimmung gesorgt, vor allem beim Bayrischen Abend am Freitag. Hier muss man dabei gewesen sein, um das Gefühl „Wir sind Wir“ Inclusion in Sailing zu fühlen und mitzuerleben. Wie immer wäre dies nicht ohne die zahlreichen Sponsoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins möglich, die wie kleine Heinzelmännchen über die 3 Tage für unser Wohl gesorgt haben.

Nicht unerwähnt sollte bei den Sponsoren die Firma IMMAC sein, die mit ihrem Engagement für die Grundlage sorgte um solch eine Veranstaltung zu stemmen bzw. auch über die Jahre die finanziellen Mittel für Boote und Personal immer zur Verfügung stellt. Über alle 3 Tage hat es sich Matthias Graf zu Castell- Rüdenhausen (Prokurist der IMMAC Holding AG) mit seiner lieben Frau nicht nehmen lassen, dieses „Wir sind Wir“ Gefühl mitzuerleben. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr hier am Chiemsee im Segelclub Prien und danken allen Helfern auf dem Wasser, an Land, im Hintergrund und bei den Sponsoren, die dies immer wieder ermöglichen. (Daniel Bauer Sonar GER 1)

Jens Kroker ersegelte die Bronzemedaille bei der WM

Jens Kroker Mitglied des 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland, ersegelte die Bronzemedaille bei der WM!
Die Weltmeisterschaften der Parasegler wurde 2017 im Rahmen der Kieler Woche vom 20. bis 25. Juni ausgetragen.
Parasegler Heiko Kröger hat sich im Rahmen der Kieler Woche in Einmann-Kielboot 2.4mR seinen zehnten Weltmeistertitel geholt. Der 50-Jährige aus Waldbröl, dem von Geburt an der linke Unterarm fehlt, siegte bei der größten Segelveranstaltung der Welt vor dem Australier Matthew Bugg sowie Damien Seguin aus Frankreich. "Wir alle hoffen, dass wir durch unsere Leistungen einen Meilenstein in Richtung Wiederaufnahme bei den Paralympics gesetzt haben", sagte Kröger. Für Tokio 2020 wurde das Parasegeln aus dem Programm genommen, man kämpft nun für ein Comeback 2024.
Auch der Deutsche Jens Kroker, der in der Klasse Hansa 303 die Bronzemedaille ersegelte, hofft, dass die Para World Sailing Championships in Kiel geholfen haben, Segeln zurück ins Programm der Paralympics zu bringen. „Es war Ehrensache für mich, in der Hansa zu starten, damit in jeder Bootsklasse ein Deutscher an den Start geht. Eigentlich bin ich zu groß für das Boot“, so Kroker. Dafür, dass er erstmals in der Hansa 303 Rennen gesegelt ist, war er mit dem dritten Platz sehr zufrieden. Was das Segelwetter betrifft, gingen die Teilnehmer der Para World Sailing Championships durch ein Wechselbad der Gefühle. Von allem war etwas dabei: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, Regen, Gewitter, Flaute sowie heftige Böen. Sonnig warm mit Leichtwindbedingungen präsentierte sich das Wetter zu Beginn der Meisterschaft als eher untypisch für die Kieler Woche. Die ausländischen Segler aus wärmeren Gefilden freuten sich über das tolle Kieler Sommerwetter und glaubten nicht, dass sich das auch sehr schnell ändern kann.
Genau das passierte an Tag drei der Weltmeisterschaft. „Nass und windig“ lautete die Wetterprognose. Regen, heftige Windböen und starker Wellengang machte den Seglern das Leben schwer. In der Bootsklasse 2.4 mR liefen während zwei ausgetragenen Rennen vier Boote voll und mussten in den Hafen geschleppt werden. Eine Seglerin erlitt eine Unterkühlung.
Auch die Teilnehmer in der Klasse Hansa 303 schippten während der Rennen fleißig Wasser aus ihren Booten. „Allmählich haben wir das Windlimit für die Hansa 303 erreicht“, kommentierte Jens Kroker die Situation. Nach einem Tag mit extremen Segelbedingungen zeigte sich das Wetter für den Rest der Para World Sailing Championships wieder moderater. Insgesamt wurden in der Klasse 2.4 mR zehn Rennen ausgetragen und in der Hansa 303 neun.
Jens Kroker musste sich in der Hansa 303 nur dem Skud-Weltmeister Piotr Cichocki aus Polen sowie dem Hansa-Weltmeister Christopher Symonds (Australien) geschlagen geben – und das trotz Größenproblemen. „Ich habe zu lange Beine für die Hansa“, sagte Kroker, der eigentlich im wegen zu weniger Meldungen abgesagten Weta-Trimaran starten wollte.
Beinahe noch wichtiger als ihre Erfolge sahen sowohl Kröger als auch Kroker die Signalwirkung der Para-WM in Kiel an. „Wir haben hier das Ruder für die Paralympics herumgerissen“, sagte Kröger. „Die Einzigartigkeit dieser WM innerhalb der Kieler Woche und die große Anzahl an Nationen sind ein starkes Zeichen an das IPC.“
Der Weltseglerverband, dessen Präsident Kim Andersen sich Ende Mai mit dem Präsident des Internationalen Paralympischen Komitee Sir Philip Craven zu Gesprächen traf, hat einiges unternommen, um Segeln wieder ins Programm zu bringen. Vielleicht kann der Rausschmiss für Tokio 2020 in naher Zukunft sogar als erhörter Warnschuss vor den Bug angesehen werden. „Die Negativ-Entscheidung hatte für das paralympische Segeln auch positive Effekte, denn sie hat dazu geführt, dass große Anstrengungen unternommen wurden“, sagte John Petersson. (Clemens Kraus)

Fördermittelzusage für das Inklusionssegelzentrum

Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm und Sozialstaatssekretärin Andrea Fischer haben am Freitag einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 480.000 Euro an den 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland am Geierswalder See übergeben. Damit soll der Neubau des Vereinsgebäudes unterstützt werden, das insgesamt mit 780.000 Euro veranschlagt ist. Das Geld stammt aus der Sportförderung und einen Topf zur UN-Behindertencharta, denn das Zentrum ist Teil des Inklusionsprojektes des Vereines. Das Gebäude wird komplett barrierefrei errichtet. Auf 900 Quadratmetern werden Boots-, Aufenthalts- und Funktionsräume entstehen. Der Wassersportverein Lausitzer Seenland mit seinen über 200 Mitgliedern ist einer der größten seiner Art in Sachsen und gleichzeitig Veranstalter der größten Segelevents im Freistaat, hieß es zur Veranstaltung. Derzeit sind drei Prozent der Mitglieder Sportler mit Handicap, dreißig Prozent sollen es einmal werden. (Quelle: www.zeitnah-online.de)

Pressemitteilung des Staatsministeriums des Inneren -> klick …

Lausitzer Segler leben Inklusion

Hoch über ihrem Revier, im Leuchtturm am Geierswalder See, haben Wassersportler ihre Vereinsarbeit beleuchtet. Die zeichnet sich durch die Integration behinderter Menschen aus. "Welches Projekt sollte man fördern, wenn nicht dieses?", sagt Udo Witschas begeistert. Gerade hat der Inklusionsbeauftragte des 1. Wassersportvereins Lausitzer Seenland (WSVLS) Clemens Kraus am Sonntag seinen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und künftige Vorhaben abgeschlossen, da finden sich die Gäste auch schon in kleinen Gesprächsgruppen zusammen. Auch der Beigeordnete des Landrates Udo Witschas (CDU) und die Staatssekretärin vom Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz Andrea Fischer nutzen die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Wie er zum Segeln gekommen sei, fragt sie Robert Prem. In einem Berufsseminar in seiner bayrischen Heimat habe ihn jemand auf die Möglichkeit des Inklusionssegelns angesprochen, erzählt der 59-Jährige. Prem hat 2008 den Segelwettbewerb im Dreier Kielboot bei den Sommer-Paralympics gewonnen. Der Münchner startet für den Yachtclub Berlin-Grünau/1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V. und ist einer der erfolgreichsten Behindertensegler Deutschlands.

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