Wer sind wir ?

Wir haben uns als 1. WSV Lausitzer Seenland (WSVLS) am 16.04.2003 gegründet. Hervorgegangen sind wir aus der Sektion Wassersportfreunde des Kultur- und Sportverein Geierswalde e.V. Den Zielen, Zweck und Aufgaben des Vereins fühlen wir uns grundsätzlich verbunden

Entwicklung, Gestaltung und Förderung wassersportlicher Aktivitäten auf dem Lausitzer Seenland.Unterstützung der Strukturanpassung und Regionalentwicklung nach dem Auslaufen des Bergbaus und der Bergbausanierung im Rahmen der Vereinstätigkeit durch die Gestaltung wassersportlichen Lebens auf dem Lausitzer Seenland in Einklang mit den Bürgerinteressen und der Kommunalentwicklung.

Regionale und überregionale Gestaltung touristischer und wassersportlicher Entwicklung im Lausitzer Seenland. Vorrangig werden Bootssportarten (Surf- und Segelsport) als Amateursport entwickelt.

Eine langfristig angelegte umweltorientierte maritime Jugendarbeit mit gezielter Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sind Satzungszweck.

Die Ausrichtung und Gestaltung von Segeltörns und -Regatten einschließich der Integration in das regionale und dörfliche Leben sind wesentlicher Inhalt der Vereinsarbeit.Nicht zuletzt möchten wir als Vereinsmitglieder zum fairen seemännischen Verhalten auf allen Gewässern beitragen.

-Wir sind Wir- unser Projekt zur Inklusion im Segelsport. Der Wassersportverein hat neben dem Kinder - und Jugendsport, das Segeln mit und ohne Handicap ein weiteres Schwerpunktthema. Als Trainingsstüzpunkt des Sailingteam Germany Academy befindet der fünfte Standort für die Inklusion im Segelsport im Aufbau.

 

Berlin Cup 2018 – Mehr als untergehen kann ich ja nicht

Wobei man ja aufpassen muss mit diesem Begriff, weil einem zum einen gerne eine Diskussion über den Begriff Heimat aufgedrängt wird und zum anderen das „Heimspiel“ der Bayern  gegen Real Madrid noch nicht solange her ist.  Und wenn man als Exilbayer in Berlin lebt sieht man oft genug jede Menge Fragezeichen in den Augen seiner Gesprächspartner.

Der Yachtclub Berlin Grünau hat wieder einmal keine Kosten und Mühen gescheut und uns ein wunderbares Segelwochenende beschert.  Dieses Jahr sogar mit Kaiserwetter. –Wie sie das hingekriegt haben bleibt aber glaube ich ein wohlgehütetes Geheimnis des Clubs. Ähnlich der Rezeptur von Coca Cola. Strahlender Sonnenschein und angenehme 5-15 Knoten, mit minimalen Windpausen. Was will der gemeine Segler mehr? Und nachdem Segeln  ja nun doch so ein bisschen Männerlastig ist (ich komme schon wieder in so einen etwas schwierigen Bereich), die ja bekanntlich nicht kochen, sondern grillen, wurde auch viel gegrillt und auch eine Dampferfahrt mit Sichtung der Müggelberge organisiert.  Da frägt sich der Bayer natürlich sofort, “Was für Berge?“ Wenn das Berge sind dann ist der Nockherberg in der Münchner Au ein Hochgebirge. – Der Nockherberg erlangte übrigens -für die nicht ortskundigen- eine gewisse Berühmtheit, weil dort der jedes Jahr mit Beginn der Fastenzeit der Starkbieranstich zelebriert wird, mit Politikerderblecken und auch einmal im Jahr ein Seifenkistenrennen veranstaltet wird, wo es  am Ende des Berges regelmäßig, -sehr zur Begeisterung des  Publikums - in einer langgezogenen Linkskurve den einen oder anderen liebevoll gebautem fahrbaren Untersatz in seine natürlichen Bestandteile zerlegt.

Doch jetzt zum Segeln. In der 2.4 Klasse setzte sich –wen wunderts, wieder einmal Heiko Kröger durch, vor seinen Dauerrivalen Jürgen Freiheit und den Altmeistern Ulli Libor und Bernd Zirkelbach(sorry Cheftrainer).

In der Sonarklasse war das Geierswalder Boot des 1.WSVLS mit jürgen Brietzke,. Clemens Kraus und Matthias Stockhaus am Sonntag  so weit vorne das sie sich die letzten beiden Rennen schon entspannt vom Hafen aus anschauen konnten. Wir hingegen (Michael Kern, Robert Prem; Sigmund Mainka)  mussten  unseren zweiten Platz noch gegen Paule Bauer, Kurt Thumm  und Christian Bauer  verteidigen. Was auch gelang. Hagen Busch und seine Damencrew (Doris Österreich; Mandy Busch) wurden vierte. Mit Spannung ist zu erwarten, was in Geierswalde in drei Wochen passiert, wo das Damenboot mit einer Steuerfrau antreten will.  Und was Newcommer so alles auf den See und in unsere Herzen zaubern können, konnten wir ja schon vergangenes Wochenende bewundern.  Maik Aberle vom 1.WSVLS segelte bei seiner zweiten Regatta in seiner 2.4 ordentlich mit und durchkreuzte die eine oder andere gut zurechtgeschmiedete Taktik der Kollegen.  Das er am Ende einen Platz im hinteren Mittelfeld ersegelte, -naja da braucht es eben dann doch noch ein paar Regatten. Dafür erzählte er uns in einer kleinen sehr berührenden Dankesrede bei der Siegerehrung an alle die ihn untersützt haben , wie er in dieses Boot gekommen ist. Clemens Kraus hatte ihm kurz entschlossen und engagiert wie er eben immer so ist „auf dem schnellen Dienstweg“ eine 2.4 besorgt und ihn hineingesetzt. Auf die Frage ob das so OK ist, oder ob er Angst hätte, meinte Maik nur trocken: „Mehr als untergehen kann ich ja nicht!“- und so fuhr er los.  Großartig !

Auch für mich ist es nach all den Jahren immer noch faszinierend wie und was der eine oder andere der Leute so drauf hat und mit welcher Courage sie Sachen angehen.  Dazu auch ein Foto von unserem Skippy wie er das Boot ohne Arme rückwärts aus der Box zieht oder eine Schot mit den Zehen aufdröselt. Wo andere Leute mit  Händen sich schon die Finger brechen würden.

In zwei Wochen geht’s weiter mit den Sächsischen Meisterschaften ( Wer mag da wohl Favorit sein?) und im Herbst geht es wieder an den Chiemsee zu den bayerischen Meisterschaften (wo der Favorit eigentlich auch klar ist, auch wenn es immer wieder Leute gibt die das gerne anzweifeln)

Eigentlich letztlich alles Heimspiele, wenn ich an die wunderbaren Abendessen und Mottoabende denke, die es in den vergangenen Jahren gab. An die Freundschaften die entstanden und entstehen. Irgendwie ist man im Laufe der Zeit doch überall zu Hause wo man  all die liebgewonnenen Menschen trifft.  Und dann noch die Frage die sich mir immer wieder stellt: Wer inclusiert hier eigentlich wen? (Robert Prem)

Paralympics-Sieger Kroker in Athleten-Kommission gewählt

Mit dem Hamburger Jens Kroker ist zum ersten Mal ein paralympischer Segler in die Athleten-Kommission des Weltseglerverbandes World Sailing gewählt worden. Diese Neuerung hatte der Verband bei seiner Jahrestagung 2017 beschlossen. Mit Kroker erhält nicht nur der paralympische Sport eine erfahrene Stimme in der Kommission. Auch der deutsche Segelsport hat darüber endlich einmal einen Vertreter in dem neunköpfigen internationalen Gremium, dem neben Kroker Yann Rocherieux (Frankreich), Sofía Bekatorou (Griechenland), Jo Aleh (Neuseeland), Maayan Davidovich (Israel), Juan Ignacio Maegli (Guatemala), Vasilij Zbogar (Slowenien), Sarah Gosling (Großbritannien) und Lijia Xu (China) viel olympischen Glanz verleihen und die Interessen ihres Leistungssports vertreten. Hier gibts den ganzen Artikel bei Yacht-Online.

Grundsteinlegung Segel- und Inklusionszentrum

Der erste Meilenstein ist erreicht, die Bodenplatte für das neue Segel- und Inklusionszentrum  ist fertiggestellt. Somit konnte am 10.11.2017 die Grundsteinlegung, wie geplant, stattfinden. Neben den anwesenden Vereinsmitgliedern  waren Vertreter der Politik und Sportverbänden vor Ort. Viele der Gäste haben unser Vorhaben von Anfang an unterstützt und verfolgen den Fortschritt mit großem Interesse. In ihren Grußworten bekundeten die Staatssekretärin Andrea Fischer, Landrat Michael Harig und Bürgermeister der Gemeinde Elsterheide Dietmar Koark, welche Bedeutung das Segel- und Inklusionszentrum für die Region hat und wie wichtig die Entwicklung des Sports für Menschen mit und ohne Behinderung ist. Ebenso regt Bernd Zirkelbach, als Cheftrainer der Abt. Segeln des Deutschen Behinderten Sportverband, die Hoffnung, dass nach Fertigstellung des Baus, der Seglernachwuchs auch aus Geierswalde kommt. Nächster Meilenstein ist das Richtfest, dass wir für den 22.12.2017 planen.

Danke auch für die Pressestimmen

WSVLS-Segler erfolgreich beim Prien City Cup

Der WSVLS belegt mit seinem 5 Mannschaften und 12 Aktiven wieder die Top 3 Plätze bei der Offenen Internationale Deutschen Meisterschaft der Sonar und setzt sich dabei grandios in Szene. Gleichzeitig wurde auch die 9. Offene Bayerische Landesmeisterschaft ausgetragen. Diese fanden im Rahmen des 10. Prien City Cup Germany vom 21. Bis 24. September 2017 beim gastgebenden Segelclub Prien e.V. am Chiemsee statt. Mit insgesamt acht Sonar und fünfundzwanzig 2punkt4 waren 49 Aktive Segler am Start, die mit und ohne Handicap an 3 Tagen um den Sieg kämpften. Am Ende konnte die Wettfahrtleitung unter Kai Schreiber (NRO) 4 Wettfahrten in die Wertung bringen, wobei sich am Ende die Favoriten wieder durchsetzen konnten, bei zum Teil sehr schwierigen Windbedingungen, aufgrund der am Wochenende vorherrschenden Wetterbedingung, mit viel Sonne und nur leichten Winden.

Im Endergebnis wurde dabei bei den Sonars die ersten 3 Plätze durch die Mannschaften GER 11 (Chr. Bittner (SCP)/R. Prehm/S. Mainka), GER 6 (J. Brietzke/ R. Bauer/ C. Kraus) und GER 1 (D. Bauer/ M. Busch/ D. Oesterreich) belegt. Weiterhin am Start waren GER 8 (H. Busch/ J. Oesterreich/ H. Berger) die den 6. Platz belegten. Bei den 2punkt4 belegte den ersten Platz Detlef Müller-Böling, auf Platz zwei Cheftrainer Bernd Zirkelbach (YCBG) mit GER 11 (Moritz) und Maik Aberle, mit GER 68 den 23. Platz. Der gastgebende Segelclub Prien Chiemsee war wieder ein hervorragender Gastgeber und hat an allen Tagen für tolle Stimmung gesorgt, vor allem beim Bayrischen Abend am Freitag. Hier muss man dabei gewesen sein, um das Gefühl „Wir sind Wir“ Inclusion in Sailing zu fühlen und mitzuerleben. Wie immer wäre dies nicht ohne die zahlreichen Sponsoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins möglich, die wie kleine Heinzelmännchen über die 3 Tage für unser Wohl gesorgt haben.

Nicht unerwähnt sollte bei den Sponsoren die Firma IMMAC sein, die mit ihrem Engagement für die Grundlage sorgte um solch eine Veranstaltung zu stemmen bzw. auch über die Jahre die finanziellen Mittel für Boote und Personal immer zur Verfügung stellt. Über alle 3 Tage hat es sich Matthias Graf zu Castell- Rüdenhausen (Prokurist der IMMAC Holding AG) mit seiner lieben Frau nicht nehmen lassen, dieses „Wir sind Wir“ Gefühl mitzuerleben. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr hier am Chiemsee im Segelclub Prien und danken allen Helfern auf dem Wasser, an Land, im Hintergrund und bei den Sponsoren, die dies immer wieder ermöglichen. (Daniel Bauer Sonar GER 1)

Jens Kroker ersegelte die Bronzemedaille bei der WM

Jens Kroker Mitglied des 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland, ersegelte die Bronzemedaille bei der WM!
Die Weltmeisterschaften der Parasegler wurde 2017 im Rahmen der Kieler Woche vom 20. bis 25. Juni ausgetragen.
Parasegler Heiko Kröger hat sich im Rahmen der Kieler Woche in Einmann-Kielboot 2.4mR seinen zehnten Weltmeistertitel geholt. Der 50-Jährige aus Waldbröl, dem von Geburt an der linke Unterarm fehlt, siegte bei der größten Segelveranstaltung der Welt vor dem Australier Matthew Bugg sowie Damien Seguin aus Frankreich. "Wir alle hoffen, dass wir durch unsere Leistungen einen Meilenstein in Richtung Wiederaufnahme bei den Paralympics gesetzt haben", sagte Kröger. Für Tokio 2020 wurde das Parasegeln aus dem Programm genommen, man kämpft nun für ein Comeback 2024.
Auch der Deutsche Jens Kroker, der in der Klasse Hansa 303 die Bronzemedaille ersegelte, hofft, dass die Para World Sailing Championships in Kiel geholfen haben, Segeln zurück ins Programm der Paralympics zu bringen. „Es war Ehrensache für mich, in der Hansa zu starten, damit in jeder Bootsklasse ein Deutscher an den Start geht. Eigentlich bin ich zu groß für das Boot“, so Kroker. Dafür, dass er erstmals in der Hansa 303 Rennen gesegelt ist, war er mit dem dritten Platz sehr zufrieden. Was das Segelwetter betrifft, gingen die Teilnehmer der Para World Sailing Championships durch ein Wechselbad der Gefühle. Von allem war etwas dabei: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, Regen, Gewitter, Flaute sowie heftige Böen. Sonnig warm mit Leichtwindbedingungen präsentierte sich das Wetter zu Beginn der Meisterschaft als eher untypisch für die Kieler Woche. Die ausländischen Segler aus wärmeren Gefilden freuten sich über das tolle Kieler Sommerwetter und glaubten nicht, dass sich das auch sehr schnell ändern kann.
Genau das passierte an Tag drei der Weltmeisterschaft. „Nass und windig“ lautete die Wetterprognose. Regen, heftige Windböen und starker Wellengang machte den Seglern das Leben schwer. In der Bootsklasse 2.4 mR liefen während zwei ausgetragenen Rennen vier Boote voll und mussten in den Hafen geschleppt werden. Eine Seglerin erlitt eine Unterkühlung.
Auch die Teilnehmer in der Klasse Hansa 303 schippten während der Rennen fleißig Wasser aus ihren Booten. „Allmählich haben wir das Windlimit für die Hansa 303 erreicht“, kommentierte Jens Kroker die Situation. Nach einem Tag mit extremen Segelbedingungen zeigte sich das Wetter für den Rest der Para World Sailing Championships wieder moderater. Insgesamt wurden in der Klasse 2.4 mR zehn Rennen ausgetragen und in der Hansa 303 neun.
Jens Kroker musste sich in der Hansa 303 nur dem Skud-Weltmeister Piotr Cichocki aus Polen sowie dem Hansa-Weltmeister Christopher Symonds (Australien) geschlagen geben – und das trotz Größenproblemen. „Ich habe zu lange Beine für die Hansa“, sagte Kroker, der eigentlich im wegen zu weniger Meldungen abgesagten Weta-Trimaran starten wollte.
Beinahe noch wichtiger als ihre Erfolge sahen sowohl Kröger als auch Kroker die Signalwirkung der Para-WM in Kiel an. „Wir haben hier das Ruder für die Paralympics herumgerissen“, sagte Kröger. „Die Einzigartigkeit dieser WM innerhalb der Kieler Woche und die große Anzahl an Nationen sind ein starkes Zeichen an das IPC.“
Der Weltseglerverband, dessen Präsident Kim Andersen sich Ende Mai mit dem Präsident des Internationalen Paralympischen Komitee Sir Philip Craven zu Gesprächen traf, hat einiges unternommen, um Segeln wieder ins Programm zu bringen. Vielleicht kann der Rausschmiss für Tokio 2020 in naher Zukunft sogar als erhörter Warnschuss vor den Bug angesehen werden. „Die Negativ-Entscheidung hatte für das paralympische Segeln auch positive Effekte, denn sie hat dazu geführt, dass große Anstrengungen unternommen wurden“, sagte John Petersson. (Clemens Kraus)

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