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Liegeplätze im Hafen des 1.WSVLS e.V.

So sieht Sie aus, die Bootsplakette für Dauerlieger im Hafen des 1. WSVLS in Geierswalde 2016. Neu in diesem Jahr ist das Procedere. Beim Eintreffen in den Hafen gilt: Erst zum Hafenmeister, dann die Plakette ans Boot und dann ab ins Wasser oder auf den zugewiesenen Landliegeplatz.
Wer einen Wasser-oder Landliegeplatz braucht, ist unter 0160 95071133 bei unserem Hafenmeister gut beraten. Die Saison beginnt am 01. April 2016.
Für Gäste bietet der Hafen neben den Vereinsliegeplätzen 20 Liegeplätze am Wasserwanderrastplatz. Diese sind für Liegezeiten bis zu drei Wochen beim Hafenmeister zu bekommen. Landliegeplätze, Stellplätze für Trailer sowie Stellplätze für Wohnmobile und Zelte stehen Gästen zur Verfügung.

Dieter Schmeißner (Hafenmeister) und Klaus Wiegmann (Vorsitzender)

Nachwuchssegler spielen einmal im Jahr „Schiffe versenken“ im Lausitzbad

Was machen die Nachwuchssegler vom 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland im Winter? Die Antwort lautet zumeist Fitness-, Theorie- und Schwimmtraining. Einmal im Jahr aber spielen sie "Schiffe versenken" im Lausitzbad. Ob die kleine Jolle mit Namen "Rennschüssel" am Samstagmorgen wohl geahnt hat, was sie erwartet? Einmal im Jahr transportieren die Segler das Boot vom Heimathafen am Geierswalder See ins nach Hoyerswerda. Dann geht es für die Nachwuchssegler und Schnuppergäste wieder auf zum fröhlichen "Wintersegeln". Gleich vier Probanden haben diesmal im lauwarmen Wasser des Lausitzbades ihren ersten Bootsuntergang gewagt. Einer der Gäste ist Malte Belau. Der Sechsjährige aus Seidewinkel habe schon immer ein Faible für das nasse Element gehabt, erzählt sein Vater Frank Belau. Das Schwimmabzeichen Seepferdchen ist längst in seinem Besitz. Bei einem Besuch bei Freunden im Geierswalder Revier im vergangenen Sommer durfte er eine Motorboot-Spritztour über den See machen. Sie habe ihren sonst so hibbeligen Sohn kaum wiedererkannt, erinnert sich Annett Belau. Ausgeglichen und aufmerksam habe er im Boot gesessen. Immer wieder habe Malte sie seither nach dem nächsten Bootstrip gefragt. Am Morgen des Probetrainings aber quälte ihn dann doch ein wenig Lampenfieber.

Kenterübung

Als wenige Stunden später die ersten Schwimm-, Segel- und Kenterübungen bewältigt waren und Jugendtrainerin Christel Hülß gemeinsam mit Jugendwart Björn Krause die traditionellen Wettspiele startete, war Malte längst in der Gruppe aufgegangen. Sollte sich der Junge für den Verein entscheiden, erwartet ihn verantwortungsvolle Kinder- und  Jugendarbeit. Dabei sind auch Hinweise aus den Reihen des Nachwuchses gefragt. Wichtigstes Instrument ist die zweistündige Kinder- und Jugendkonferenz, die traditionell den Abschluss des Wintersegelns bildet. Aktuelles Thema war neben der Festsetzung der sportlichen Ziele auch die neue Jugendordnung des Vereins. Auf zwei Seiten werden Grundregeln beispielsweise für einen fairen Umgang miteinander festgeschrieben. Neu ist ein frisch gewählter Kinder- und Jugendrat, der die Interessen der Jüngsten gegenüber dem Vorstand vertreten wird. Außerdem wurde ein Elternsprecher gewählt, der nicht Mitglied des Vereins ist. Damit werde auch den jüngsten Breitensportlern im Verein eine tragende Stimme geben, erklärte Björn Krause. Maltes Eltern versprach er ein relativ freies Training für ihren Sohn. So können die Kinder neben den seit Neuem von vier Übungsleitern angeleiteten Trainingseinheiten auch einfach mal nur aufs Wasser fahren und mit dem Wind spielen oder allein jene Elemente üben, die sie noch nicht so gut können. Die Verantwortung für die Boote stärke das Pflichtgefühl der Mädchen und Jungen. Und im Team müssen sie durchaus mal miteinander Konflikte bewältigen. Eines aber werde immer von den Erwachsenen gesteuert: das Thema Sicherheit. "Bei Windstärke drei fährt bei uns kein Kind auf den See", versicherte Krause.

(Mandy Decker / Lausitzer Rundschau , Fotos Andreas Dombert)

Chronik – 2003 in Bildern


Vielen Dank an Christa Heintze für die Zusammenstellung der Fotos.

„Wir sind Wir“ – Inklusion im Segelsport

Inklusion im Segelsport

Wahnsinn oder realistische Herausforderung

Die Idee

Segelsport ist weiß. Er ist elegant, vorbildlich, spannend und makellos. Diese Sportler werden wegen ihrer Leistungen beneidet und dienen als Vorbilder. Sponsoren buhlen um die leistungsfähigsten Athleten. Wie passen Sportler mit Handicap in dieses Bild? Wer wirbt mit einem Rollstuhlfahrer oder einem Amputierten. Eine von vielen Fragen, die man sich beim 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V. Geierswalde (1. WSVLS) stellt, denn dieser Segelclub möchte nicht das Vorurteil vom perfekten Sport für erfolgreiche Besserverdiener, sondern hat es sich zum Ziel gemacht aufzuzeigen, dass gerade der Segelsport auch für Menschen mit Handicap geeignet ist. Dass sie hierbei auch im Wettstreit mit nicht behinderten Seglern beachtenswerte Erfolge erzielen können, beweist der Umstand, dass die Athleten vom Audi Sailing Team Germany (Nationalmannschaft im Segeln) bereits zahlreiche Erfolge bei internationalen Meisterschaften verzeichnen konnten und seit mehreren Jahren die Weltspitze bestimmen. Es ist kein Zufall, dass weltweit der erfolgreichste Handicap Segler aller Zeiten – Heiko Kröger – aus Deutschland kommt. Anlässlich der Teilnahme von Sportlern des 1. WSVLS bei der 1. Internationalen Deutschen Meisterschaft 2013 beim Segelclub Prien (SCPC / Bayern), konnten sie sich überzeugen, wie „Inklusion im Segelsport“ par excellence im Verein betrieben wird.  So entstand beim 1. WSVLS die Idee eines integrativen, sozialen - inklusiven Segelzentrums, in dem behinderte und nicht behinderte Sportler gemeinsam im gleichberechtigten Wettkampf auf Augenhöhe trainieren.

Die Symbiose

Das Projekt „Handicapsailing Wir sind Wir“ des 1. WSVLS ist ein eine Symbiose von Mensch, Natur und Technik, die auf Nachhaltigkeit, Sozialität und Umweltbewusstsein beruht. Unser Handeln ist auf Langlebigkeit und Zielstrebigkeit ausgerichtet. Wir sehen darin ein integratives Leuchtturmprojekt, wie es in diesem Bereich in Deutschland und darüber hinaus kaum zu finden ist. Es stellt damit eine beispielgebende Umsetzung des Artikels 30 (5) der UN-Behindertenrechtskonvention in der die gleichberechtigte Teilhabe an Sportaktivitäten explizit festgeschrieben ist und Maßnahmen zum barrierefreien Zugang zu den Sportstätten, als auch zu Angeboten und deren (Weiter-) Entwicklung gefordert werden.

 

Dabei begleitet den 1. WSVLS folgender Inklusionsgedanke:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit oder mit drohender Behinderung sowie chronischer Erkrankung, sollen direkte unmittelbare Teilhabe am Vereinsleben genießen. Im Bereich Bewegung, Spiel und Sport sollen Menschen mit Behinderung die Wahlmöglichkeit haben, zwischen Angeboten in z.B. Breitensport, Rehabilitation- und Leistungssport. Sie sollen ohne Barrieren die Vereinsanlagen erreichen und nutzen können und prägen mit ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten das Vereinsbild. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es für den 1. WSVLS, die eigenen Strukturen, Handlungsweisen und Aufgaben im Kontext eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses immer wieder kritisch zu reflektieren, um die Chancen und Möglichkeiten der wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung zukunftsorientiert weiter zu entwickeln.

Maßnahmenkonzepte innerhalb des Projektes „Wir sind Wir“:

„Kids for Inclusion“

Projektstart 2016/17 - Die Ziele der Maßnahme ist klar definiert: Kinder und Jugendliche mit Behinderung sollen für den Segelsport begeistert werden und diesen erlernen. Anschließend sollen sie dem Sport über den 1. WSVLS aktiv verbunden bleiben.

Champion Club „Wir sind Wir“

Projektstart 2013 - Unter der Maßnahme „Champion Club“ sind und werden unsere sportlichen Aktivitäten nach dem Breitensport gebündelt wie z.B. Leistungssport

„Champ for Inclusion“

Projektstart 2017 - Hintergrund dieser Maßnahme ist es, dass erfolgreiche olympische und paralympische Athleten innerhalb von Trainingseinheiten über die Motivation bei Menschen mit Behinderung Wege auf zeichnen sich aktiv Sportlich zu betätigen.

Road Show „Wir sind Wir“

Projektstart 2015 - Innerhalb dieser Maßnahme besuchen wir mit erfolgreichen paralympischen Athleten REHA Einrichtungen (Kindergärten, Schulen und Kinderheime usw.) und zeigen auf, dass es nach der Diagnose Amputation, Rollstuhl oder andere Schicksalsschläge immer Alternativen gibt. Wir wollen Menschen mit Behinderung animieren Sport zu treiben und ihr Handicap besser zu akzeptieren.

Ein Alleinstellungsmerkmal

Ein Alleinstellungsmerkmal  des Projektes „Wir sind Wir“ Inclusion in Sailing ist es, dass wir neben sportlichen Themen im Kinder- und Jugendsport, Breitensport, Rehabilitation- und Leistungssport, uns auch mit sozialen und umweltrelevanten Problemen auseinandersetzen. Eigens dafür initiierten wir eine Vertrauens- bzw. Bezugsperson aktiv in das Projekt.

Die Vertrauens- bzw. Bezugsperson ist der Ansprechpartner für alle sozialen und umweltrelevanten Themen:

- Eltern, Schule, Beruf bzw. Lehre
- Berufsorientierung
- Kinder- und Jugendschutz
- Integrationsbegleitung
- Handling Lehrstellen- bzw. Arbeitsplatz
- Zusammenhalt / Integrationswachdienst
- Unterstützung Rehabilitation und Hilfsmittel
- Umweltverantwortlich für das Projekt

Wir achten auf die Bedürfnisse von Umwelt und Mensch.

Gibt es wirklich nachhaltige Sportprojekte? Und wenn ja, was genau prägt dann die Vorgehensweisen und Leistungen eines solchen Projektes in nachhaltiger Weise? Kann man einen solchen Anspruch tatsächlich durchgängig und nahezu überall in die Tat umsetzen?

Vielleicht nicht – aber wir meinen, dass man es jeden Tag versuchen muss. Im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinn. Deshalb haben wir die Nachhaltigkeit als Kerngrundsatz in unserer Projektstrategie verankert. Wir finden, dass ein Sportverein mehr sein muss, als eine sportlich bezifferte Größe und verstehen das Projekt „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing“ zu allererst als eine Gemeinschaft vieler Menschen, die Verantwortung gemeinschaftlich verteilt, füreinander übernimmt und engagiert nach außen trägt. Als ein Teil der Gesellschaft, der dazu beiträgt, die Welt von heute und von morgen ein kleines Stück besser zu machen.  Jeden Tag!

„Es freut mich riesig und ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Projekt auch über die Grenzen des Segelsports hinaus Zeichen setzen werden. Mein Wunsch ist, dass der Inklusionsgedanke durch den Sport ein Um- und Weiterdenken in der Gesellschaft bewirkt.“

Clemens Kraus
Vorstand Inklusion des
1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V.

Kontakt Hafenmeister zur Winterzeit

Der Vertreter des Hafenmeisters Vorort und damit der „Schlüsselgewaltige“ ist über die Winterzeit Sportfreund Dietmar Bredemann, Scadoer Str. 6, 02979 Geierswalde. Erreichbar unter der offiziellen Telefonnummer des Hafenmeisters 0160 95071133, alternativ 0172 8414632 / 035722 24436 (Gunter)

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